Unterstützung für das Konzept WiesenWunder

Ein Gemeinschaftsprojekt für Mensch und Natur

Einleitung

Im Herzen von Riesenbeck entstand Anfang 2020 ein beeindruckendes Beispiel für nachhaltige und inklusive Gemeinschaftsarbeit: Das WiesenWunder. Mehrere engagierte Personen aus der Region verwandelten einen ehemaligen Maisacker hinter dem Hof Lammers in eine blühende Streuobstwiese und schufen damit einen naturnahen Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen. Dieses Konzept, das ökologische Werte und soziale Teilhabe in besonderer Weise verbindet, verdient Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Die Entstehung des WiesenWunders

Die Ursprünge des WiesenWunders reichen zurück in den Januar 2020, als eine Gruppe von Riesenbeckern die Idee hatte, ein Stück landwirtschaftlich genutzte Fläche in ein ökologisch wertvolles Biotop zu verwandeln. Sie entschied sich, alte und heimische Obstbaumsorten zu pflanzen und die Streuobstwiese mit Hecken aus regionalen Sträuchern einzufassen. Diese Maßnahme schuf ein vielfältiges Ökosystem, das zahlreichen Tierarten, Vögeln und Insekten Schutz und Nahrung bietet und zugleich dem Landschaftsbild eine neue Struktur verleiht.

Gemeinschaft und Engagement

Das WiesenWunder lebt von der aktiven Beteiligung der Menschen vor Ort. Die regelmäßigen Arbeitseinsätze, Pflegeaktionen und gemeinsamen Veranstaltungen sorgen nicht nur für den Erhalt der Fläche, sondern stärken auch das Gemeinschaftsgefühl. Alle Generationen finden hier einen Platz, um gemeinsam für ein nachhaltiges Ziel zu arbeiten.

Inklusion durch das St. Elisabeth Haus

Ein herausragender Aspekt des Konzepts WiesenWunder ist die Beteiligung der Bewohnerinnen des St. Elisabeth Hauses. Nachdem ein speziell rollstuhlgerechtes Hochbeet konstruiert wurde, erhielten die Bewohnerinnen die Möglichkeit, sich selbst aktiv einzubringen. Im Frühjahr wurden von einer Kleingruppe die ersten Pflanzen gesetzt – ein Erlebnis, das weit über die reine Gartenarbeit hinausging.

Unterstützung durch Aktion WiesenWunder

Die Aktion WiesenWunder bietet nicht nur fachliches Know-how, sondern auch praktische Hilfe an. Bei Pflanz- und Pflegeaktionen steht das Team den Bewohner*innen beratend und tatkräftig zur Seite. So können auch Menschen mit Einschränkungen an sinnvollen Aktivitäten in der Natur teilhaben, neue Fähigkeiten erlernen und ihre Lebensqualität steigern.

Projektidee und Ziele für das St. Elisabeth Haus

Das Konzept verfolgt für die Bewohner*innen des St. Elisabeth Hauses gleich mehrere Ziele:

  • Naturerlebnis: Die Möglichkeit, die Natur hautnah zu erleben, fördert das Wohlbefinden und die Wahrnehmung.
  • Aktivitäten im Freien: Gemeinsames Arbeiten unter freiem Himmel stärkt die Gesundheit und fördert die Mobilität.
  • Teilhabe und Gemeinschaft: In kleinen Gruppen oder auch im großen Kreis erleben die Teilnehmenden Wertschätzung und Zusammenhalt.
  • Sinnvolle Beschäftigung: Das Setzen und Pflegen von Pflanzen gibt den Menschen eine Aufgabe und stärkt das Selbstbewusstsein.

Der Förderverein als Unterstützer

Der Förderverein steht voll und ganz hinter dem Konzept WiesenWunder. Er begrüßt die Möglichkeit, Bewohner*innen des St. Elisabeth Hauses in die Aktivitäten einzubinden und sagt – soweit möglich – finanzielle Unterstützung zu. Ob in Kleingruppen oder bei größeren Veranstaltungen: Der Verein stellt sicher, dass die geplanten Besuche stattfinden können.

Erlebnisnachmittag am 03.06.2025

Ein Höhepunkt des Projekts war der Erlebnisnachmittag am 3. Juni 2025. Bei bestem Wetter versammelte sich eine größere Gruppe von Bewohner*innen auf dem Gelände. Die Stimmung war ausgelassen und von Glück erfüllt. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig Gemeinschaft und Naturerfahrungen für das Wohlbefinden sind.

Langfristige Perspektiven

Das Konzept WiesenWunder ist keineswegs abgeschlossen. Weitere Besuche und Aktionen sind bereits geplant. Der Förderverein bleibt ein zuverlässiger Partner und wird auch künftig die notwendigen Mittel bereitstellen, damit das Projekt wächst und gedeiht. Somit ist gewährleistet, dass möglichst viele Menschen, unabhängig von ihren physischen Möglichkeiten, Teil dieser grünen Erfolgsgeschichte werden.